Samstag, 28. Juni 2014

Alnatura Einkauf



Heute morgen war ich bei Alnatura und war meine Lebensmittel für die Woche so geholt. Man muss dazu sagen, dass ich (meistens) bio Produkte aus regionalem Anbau kaufe. Würde ich aber in Südamerika leben, dann würde ich mich wohl nur von Früchten ernähren. Aber hier in Deutschland, kann ich es nicht vertreten mir Melonen, lauter Pfirsiche, Ananas und Mangos in Massen zu kaufen. Schliesslich muss das Obst dafür eingeflogen werden und es ist sehr schwer den Transportweg zu komplett zu verfolgen. Aber meine Bananen gönne ich mir trotzdem. Ein tropisches Obst pro Woche genügt.
Also meistens kaufe ich im Alnatura ein, weil ich die Atmosphäre dort so gerne mag und mir die Auswahl sehr gut gefällt.
Die Brötchen und die Reisvollkornnudeln sind vegan, denn ich habe Zöliakie und vertrage kein Gluten!

Donnerstag, 19. Juni 2014

ökumenischer Pilgerweg: Grölitz bis Bautzen

Am zweiten Tag bin ich nach Bautzen gewandert. Ich bin nicht alleine, sondern mit M., dem Pilger aus Grölitz, weitergegangen.
Der Weg viel kürzer als die erste Strecke. Darüber war ich auch ganz froh, weil ich schon sehr kaputt war, als ich in Grölitz angekommen bin. Landschaftlich muss ich sagen, dass ich die Strecke nicht so schön und vielseitig war wie die erste Strecke.
In Bautzen angekommen, sind wir zuerst in die Herberge und haben uns nachmittags noch den Ort angeschaut. Wir hatten echt Glück, weil genau in den Tagen das Bautzener Stadtfest war! So konnten wir abends noch in die Altstadt und uns live Musik anhören!
Das war echt Glück!

Montag, 2. Juni 2014

Was haben alle immer mit Palmöl?

Was ist Palmöl überhaupt?

Palmöl wird aus dem Fruchtfleisch der Palmfrucht gewonnen. Ursprünglich kommt es aus Afrika, mittlerweile wird es aber vor allem in Südostasien und Südamerika angebaut.
Es ist besonders in Lebensmitteln wie Margarine oder Küchenfett enthalten, jedoch findet man es auch in vielen industriell hergestellten Lebensmittel. 
Also ist es in Lebensmitteln öfter Palmöl enthalten als man vielleicht denkt. Werft mal einen Blick auf die geliebte und bekannte Nuss-Nougat Creme, dort ist es getarnt als "pflanzliches Fett"!

Warum ist Palmöl so in der Kritik?

Der Bedarf an Palmöl ist hoch und die Palmfrüchte können nur im tropischen Wetter gedeihen. Amazonien ist das aufkommende Land in Sachen Palmölanbau, so wie es der brasilianische Senator Flexa Ribeiro sagte: "Palmöl ist unser grünes Erdöl". So grün ist der Anbau allerdings nicht, weder in Amazonien noch in Südostasien.
Es wird sehr viel Regenwald für die Produktion zerstört. Somit verlieren auch viele Tiere ihren Lebensraum. So auch der ohnehin schon bedrohte Orang Utan. Mit dem Konsum von Palmöl unterstützt man also auch, dass der Regenwald mit abgeholzt wird!

Kann Palmöl ersetzt werden?

Palmöl hat viele Vorteile, es macht viele Brotaufstriche weich und auch für Veganer ist er oft eine Alternative zu  Butter.
Aber: wir sollten uns als Gesellschaft fragen, ob wir "bequem" sein wollen und damit die Ausbeutung an der Natur unterstützen weil wir gerne den Brotaufstrich so weich wie möglich haben wollen. Ist es das wert? 

Warum Veganerin?

Heutzutage haben es Vegetarier gar nicht mehr so schwer. Es ist mittlerweile gesellschaftlich toleriert auf Fleisch zu verzichten. Mir ist es sogar schon häufiger passiert, dass sich Fleischesser dafür gerechtfertigt haben: "Ich esse ja schon viel weniger Fleisch." oder "Wenn ich es durchhielte, dann wäre ich auch Vegetarierin."
Aber warum auch neben Fleisch, auch auf Milchprodukte, Eier und Honig verzichten?
Zunächst möchte ich vorher erst einmal sagen, dass ich nicht "missionieren" will. Veganer zu sein ist eine ganz persönliche Entscheidung und ein großer Schritt.

So idyllisch wie uns die Werbeindustrie die Milch- und Eierproduktion verkauft ist sie leider nicht. Leider kann man bei den Lebensverhältnissen der Tiere tatsächlich eher von Produktion sprechen.

1. Milchprodukte
Der Milchbedarf ist riesig, Kühe sollen das ganze Jahr über Milch geben und das am besten über mehrere Jahre. Dazu werden die Kühe jedes Jahr immer wieder geschwängert,  (oder auch "vergewaltigt"?!) damit sie Kälber bekommen. Schliesslich geben Kühe nicht einfach so Milch, sondern nur für ihre Kälber. Ist das Kalb männlich, wird es umgebracht und zu Kalbfleisch weiterverarbeitet, ist es weiblich so erwartet es ein Leben als Milchkuh. Irgendwann wird auch dann auch jede Milchkuh älter und ihre Milchleistung lässt dann nach und so werden die Kühe nach 5-8 Jahren ausgewechselt und umgebracht. Kühe können aber viel älter als nur 5-8 Jahre werden.

2. Eier
Bei Hühnern ist es so ähnlich. Es geht vor allem darum, dass die Hühner viele Eier (300 im Jahr statt 30 Eiern) legen. Lässt die Legeleistung nach, werden auch diese Hühner umgebracht.

3. Honig
Auch beim Honig geht es wie bei den Hühner und Kühen um Ausbeutung und Profit. Die Bienen werden mit einer Zuckerlösung gefüttert und um eine konstant hohe Honigproduktion zu gewährleisten wird ca. alle 2 Jahre die alte Bienenkönigin durch eine neue ersetzt (normalerweise können sie bis zu 5 Jahre leben). Außerdem werden ihre Flügel gestutzt damit man die Bienen besser unter Kontrolle hat.

Anders als beim Vegetarismus, bin ich Veganerin, weil ich gegen die Ausbeutung und Versklavung von Tieren bin. Tiere sind Lebewesen wie Du und ich und verdienen es nicht, so behandelt zu werden!

Sonntag, 1. Juni 2014

ökumenischer Pilgerweg: Görlitz bis Grölitz

Besonders gläubig war ich in den letzten Jahren nicht, denn ich habe Dinge erfahren, die mich an Gott zweifeln ließen. Allerdings komme ich aus einer relativ gläubigen Familie und bin mit Kindergottesdiensten, Posaunenchor und mehreren Kirchentagen groß geworden. Jedem, dem es auch so geht, wird wahrscheinlich nachvollziehen können, dass das einem ein Gefühl von Geborgenheit, Sicherheit und Glück geben kann. Genau das hat mir in den letzten Jahren so gefehlt und mich irgendwie auch unglücklich gemacht.
Relativ spontan habe ich dann beschlossen über Himmelfahrt von Donnerstag bis Sonntag den ökumenischen Pilgerweg zu gehen. Er führt von Görlitz bis nach Vacha. Den ganzen Weg habe ich natürlich nicht geschafft, aber bis Kamenz.
Bis dato war ich erst einmal gewandert und zwar mit einer Freundin in Irland nach dem Abi. Aber alleine? "Viel zu gefährlich!"

Am Donnerstag Morgen haben mich meine Eltern nach Görlitz mitgenommen und ich habe dort meinen Wanderweg gestartet. Das war ein verregneter, kalter Tag. Der erste Abschnitt führte in großen Teilen über die sogenannten Königshainer Berge, dem kleinste Gebirge Deutschlands. Zwar musste man häufig bergaufwärts gehen, aber der Wald ringsum des Wegs war wunderschön. Man hörte weder die Autos, noch Menschen, sondern nur die Vögel und den Wind in den Bäumen. Ab und zu habe ich ein paar Hasen über den Weg laufen sehen. Absolut idyllisch.
Gegen Mittag habe ich dann den Ort Arnsdorf erreicht. Von dort an bin ich an Straßen und Wiesen bis nach Weißenberg gegangen. Als ich in Weißenberg ankam, war es schon gegen sechs Uhr gewesen und ich war kaputt, müde und hatte mich so sehr auf mein Bett gefreut. Pustekuchen! Ich hatte mir zwar im Pilgerführer vorher eine Unterkunft ausgesucht, aber als ich irgendwann am Ende des Ortes angekommen war, hatte ich die Herberge immer noch nicht gefunden. In den Orten davor waren die Unterkünfte immer super ausgeschildert. Als ich dann einen "Einheimischen" fragte, stellte sich dann (leider) raus, dass die Unterkunft in Grölitz war, was noch so ca. 4km entfernt war.
Keine Frage, ich liebe es zu wandern, aber jeder kommt an seine Grenzen und ich war deutlich an meine gekommen. Aber was für eine Chance hatte ich? Also ging ich weiter. Zu allem Überfluss war ich vom offiziellen Pilgerweg abgekommen und dann nach Gefühl einfach weiter gegangen. Dafür bin ich an einem kleinen Hoffest vorbeigekommen, habe auf nette Menschen getroffen, die mich dann gleich auf den richtigen Weg geführt haben.
Leider neige ich dazu mich andauernd zu verlaufen und selbst diese kleine Strecke konnte ich nicht ohne Umweg gehen und fand mich plötzlich in Mitten eines Waldes anstatt in Grölitz. Ganz ehrlich, ich war den Tränen ganz schön nah. Es wurde dunkel und keine Herberge in Sicht. Zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht einmal, ob die Herberge überhaupt frei war, da ich niemanden erreichen konnte. Das gehört aber zum Pilgern dazu ;)
Aber nach vielen Umwegen, kam ich dann gegen acht Uhr in meiner Herberge an. Dort wartete sogar ein anderer Pilger mit dem ich mich auf Anhieb verstanden habe. Einerseits ist es wirklich schön wenn man beim Wandern Zeit zum Nachdenken und für sich hat, aber es macht viel mehr Spass wenn man zwischendurch quatschen kann und mit den Gedanken auch nicht immer nur auf sich alleine gestellt ist. 

Freitag, 18. April 2014

Clif Bar

Als ich auf dem Vegan Spring in Hannover war, habe ich zum ersten Mal die Clif Bar mit der Geschmacksrichtung Chocolate Chip ausprobiert. Besonders auf instagram wurden die Energieriegel ja schon ganz schön gehyped.



Preis:
Ein einziger Riegel hat mich 1,99€ gekostet. Das ist wirklich nicht gerade wenig für nur 69g. Als Auszubildende kann ich einen solchen Riegel also nicht so oft kaufen und es bleibt dann eher eine Ausnahme.

Geschmack:
Wirklich richtig lecker!!! Er schmeckt stark nach Haferflocken mit kleinen Schokoladen Chips. Ich habe ihn vorher in den Kühlschrank gelegt und so war er dann richtig kalt.

Nährwerte:
Pro Hundert Gramm haben die Riegel 359 kcal, also pro Riegel 244kcal. Dafür das er sehr satt macht, ist das total in Ordnung!

Zutaten:
Clif Bars werben damit, dass sie aus natürlichen und gesunden Zutaten hergestellt werden und damit eine Alternative zu den herkömmlichen Energieriegeln darstellen. Wenn man sich die Zutatenliste anschaut, fällt einem eines sofort auf: sehr viele Zutaten (6 Zeilen). Für mich hat das nicht unbedingt etwas mit natürlich zu tun.
Das erste worüber ich gestolpert bin ist Sojaprotein-Isolat. Was ist das? Es handelt sich dabei um ein Eiweißpulver. Über Soja kann man ja denken was man will, aber warum muss das jetzt unbedingt in den Riegel? Vermutlich damit der Proteinanteil höher ist... Allgemein ist ganz schön viel Soja enthalten dafür, dass es sich eigentlich um einen Haferflockenriegel handelt.
Auffällig ist auch, dass viel Rohrzuckersirup drin ist, sprich viel Zucker. Melassepulver ist übrigens auch nur eine Sirupart!
Dann ist auch Sojalecitin enthalten. Ich habe aus mehreren Quellen, dass das Soja dafür meist aus den USA, Kanada oder Südamerika stammt. Dort wird viel gentechnisch verändertes verändertes Soja angebaut. Würde das auch auf die Clif Bars zutreffen, dann wären sie nicht wirklich natürlich. Ich werde bei Clif Bar einfach mal nachfragen!

Gesamturteil:
Erster Eindruck war super, nachdem ich mir die Zutaten angeschaut habe bin ich nicht mehr so ganz begeistert wie vorher. Ich denke aber, dass man so ein Riegel ab und zu auch mal essen kann. Öfter kann man ihn sich ja sowieso nicht leisten ;) 

Links zu Sojalecithin:
http://www.transgen.de/datenbank/zusatzstoffe/137.lecithin_e_322.html
http://gruppen.greenpeace.de/wuppertal/service_files/infoliste_files/landwirtschaft_gentechnik/soja_lebensmittel_gp_cee_april_2004.pdf
http://www.nature.com/nbt/journal/v25/n9/pdf/nbt0907-981.pdf

Montag, 14. April 2014

Vegan Spring Day in Hannover

Am Samstag war in Hannover der Vegan Spring. Da ich in der Gegend war, wollte ich unbedingt hin gehen. In Berlin gibt es so was meines Wissens nach nicht.
Genauso wie der vegane Weihnachtsmarkt liegen die Stände am Steintorplatz, also super zu erreichen.



Das erste was mir aufgefallen ist, war die große Bühne. Als ich ankam, spielte gerade Emaline Delapaix. Als ich ihre Stimme hörte, wusste ich schon, dass ich richtig bin. :)


Es gab ganz unterschiedliche Stände: von Tierrechtlern über Döner-Buden bis hin zu einer Tombula. Es haben sich auch viele kleinere Läden aus Hannover und der Umgebung vorgestellt und einige vegane Restaurants/Cafés. Ich habe mir dann auch gleich einen veganen Käse (Rezi kommt noch) und einen Cliff Bar geholt.
Bei Instagram habe ich schon häufiger Cliff Bars gesehen und ich muss sagen, die sind echt super lecker. :)